Donnerstag, 31. Juli 2008
Rauchverbot gekippt
mysterox, 14:03h
Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Einführung des Rauchverbots in Baden-Württemberg wurde das zwiespältige „Nichtraucherschutzgesetz“, ja, gekippt. Rauchzeichen vom Bundesverfassungsgericht aus Karlsruhe, die noch für so manchen rauchenden Kopf und reichlich dicke Luft sorgen dürften.
Das Bundesverfassungsgericht erklärte am Mittwoch die Rauchverbote in Baden-Württemberg und Berlin für verfassungswidrig. Kleine Kneipen, reine Trinkkneipen, (Richter-Slang: „getränkegeprägte“ Kleingastronomie, die „keine zubereiteten Speisen“ anbietet) unter 75 Quadratmeter dürfen wieder hemmungslos bequarzt werden.
Damit konnten sich die Kläger, zwei Wirte aus Berlin und Tübingen sowie ein Discothekenbetreiber aus Heilbronn, vor Gericht durchsetzen. Bis Ende 2009 muss eine Neuregelung her, forderten die Richter. Voraussetzung sei allerdings, dass niemand unter 18 Jahren Zutritt zur Lokalität habe.
Für Discos heißt das: Dort, wo nur Volljährige Zutritt haben und Extraräume vorhanden sind, dürfen Raucherräume eingerichtet werden. Aber nicht dort, wo sich die Tanzfläche befindet. Ein Tanz ums Rauchverbot ist das...
Das Bundesverfassungsgericht erklärte am Mittwoch die Rauchverbote in Baden-Württemberg und Berlin für verfassungswidrig. Kleine Kneipen, reine Trinkkneipen, (Richter-Slang: „getränkegeprägte“ Kleingastronomie, die „keine zubereiteten Speisen“ anbietet) unter 75 Quadratmeter dürfen wieder hemmungslos bequarzt werden.
Damit konnten sich die Kläger, zwei Wirte aus Berlin und Tübingen sowie ein Discothekenbetreiber aus Heilbronn, vor Gericht durchsetzen. Bis Ende 2009 muss eine Neuregelung her, forderten die Richter. Voraussetzung sei allerdings, dass niemand unter 18 Jahren Zutritt zur Lokalität habe.
Für Discos heißt das: Dort, wo nur Volljährige Zutritt haben und Extraräume vorhanden sind, dürfen Raucherräume eingerichtet werden. Aber nicht dort, wo sich die Tanzfläche befindet. Ein Tanz ums Rauchverbot ist das...
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 30. Juli 2008
Zahl-Tag
mysterox, 13:44h
Heute springt wieder einmal Zählbares heraus, hehehe! Einfach das Datum im Kalender anvisieren oder oxylike anstieren, und schon schlägt die alte Easy-Formel "+1" zu, yeah.
Sekt oder Selters? Sekt! Und Selters eher selten, dann schon Leitungswasser.
Und die Celsius-Grade übertreffen noch die Zahl des Tages, also den Kalendertag numero 30. Summer as it ought to be! Like a king, heute ein König.
Und sonst? Wir befinden uns mitten im 212. Tag dieses schaltfreudigen Jahres(wagens). Noch 154 Tage bis zum Jahresende ;-)
Und den schönsten Eintrag zum heutigen Datum will ich auch nicht vorenthalten:
1927: Als erstem Europäer gelingt Edi Hans Pawlata die Eskimorolle. Na denn, Prost!
Sekt oder Selters? Sekt! Und Selters eher selten, dann schon Leitungswasser.
Und die Celsius-Grade übertreffen noch die Zahl des Tages, also den Kalendertag numero 30. Summer as it ought to be! Like a king, heute ein König.
Und sonst? Wir befinden uns mitten im 212. Tag dieses schaltfreudigen Jahres(wagens). Noch 154 Tage bis zum Jahresende ;-)
Und den schönsten Eintrag zum heutigen Datum will ich auch nicht vorenthalten:
1927: Als erstem Europäer gelingt Edi Hans Pawlata die Eskimorolle. Na denn, Prost!
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 25. Juli 2008
Ab- & Um-, -bau & -bruch
mysterox, 14:31h
Die Wände wackeln. Der Boden bebt. Die Luft vibriert.
Willkommen zum Projekt: Wohnen auf der Baustelle.
Willkommen zum Projekt: Wohnen auf der Baustelle.
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 18. Juli 2008
Camino Tinto in der "Waga"
mysterox, 14:29h
Zur Konzertnach- (mysterox) und -nichtbesprechung (Monsieur X.) in die "Waga". Bei Camino Tinto im lauschigen Dämmerlicht der Tapas-Kneipe wird man den gröbsten Ärger über einen der weltunangenehmsten Musikfans (bei The Notwist) los, spült die Kehle, kühlt das Mütchen, ölt die Stimme.
Da macht es nichts, wenn die dritte Abendschicht am Schreibtisch sich bis ins Fast-Morgengrauen dehnt, zumindest im Sommer. Halb vier in die Koje. Witzgefrickel: Wo ist die rettende Boje? Heul-? Oh je...)
Da macht es nichts, wenn die dritte Abendschicht am Schreibtisch sich bis ins Fast-Morgengrauen dehnt, zumindest im Sommer. Halb vier in die Koje. Witzgefrickel: Wo ist die rettende Boje? Heul-? Oh je...)
... link (2 Kommentare) ... comment
Montag, 14. Juli 2008
Schattenwerkskantine
mysterox, 12:44h
Mit der Kamera unterwegs in Brandenburg...

Lange Schatten am späten Abend und...

...Werkskantine einmal anders

Lange Schatten am späten Abend und...

...Werkskantine einmal anders
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 9. Juli 2008
"I'm just a cicero..."
mysterox, 12:12h

... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 3. Juli 2008
In the heat of the supermarket
mysterox, 12:37h
Die Hitze dauert an, sie wird nur von noch mehr Schwüle und etwas Regen mit/ohne Gewitter unterbrochen. Denken zumindest die, die im Supermarkt arbeiten. Was haben die gemacht?
In den Schokoladenregalen herrscht gähnende Leere. Keine Schokoladentafeln, keine Pralinen. Sie wurden allesamt ausgelagert - und haben vorübergehend Exil gefunden im Kühlregal. Zwischen Butter, Joghurts, Käse und Butaris - mal was Anderes, trotz der Hitze eine erfrischende Abwechslung.
In den Schokoladenregalen herrscht gähnende Leere. Keine Schokoladentafeln, keine Pralinen. Sie wurden allesamt ausgelagert - und haben vorübergehend Exil gefunden im Kühlregal. Zwischen Butter, Joghurts, Käse und Butaris - mal was Anderes, trotz der Hitze eine erfrischende Abwechslung.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 1. Juli 2008
Mitgehört
mysterox, 15:49h
Schwierigkeiten am Telefon
Kollegin: Sie meinen den Herrn XYZ* aus der Redaktion?
Anrufer: Was? Aus der Infusion?
* Name geändert von derKonfusion äh Redaktion
Kollegin: Sie meinen den Herrn XYZ* aus der Redaktion?
Anrufer: Was? Aus der Infusion?
* Name geändert von der
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 27. Juni 2008
Back from UK: Eng & Eight...ish
mysterox, 11:36h
Wieder eine Messe überstanden, wieder für den Big Boss geknechtet von früh morgens bis spät nachts. Dank gelegentlich auftretender Verspultheit bin ich am ersten Morgen in vorauseilendem Gehorsam um 5.15 Uhr aufgestanden statt um 6.15 Uhr. Als die Morgennachrichten begannen Six o’clock news!, bellte der Ansager habe ich mich, frisch geduscht und angezogen, noch mal für eine knappe Stunde in die Koje verkrümelt.
Sommersonnenwende in England: Ich denke an Stonehenge, an die langen Tage dank der nördlicheren Lage, an laue Sommerabende im Norden – doch was war?
Ich stehe auf dem Gelände einer Pferderennbahn, überall Maschinen, der Wind pfeift einem so gewaltig um die Ohren, dass die gefühlten Temperaturen in den Keller des einstelligen Gradbereiches sacken, selbst eine Maschine fiel, und zwar dem heftigen Wind zum Opfer, also um; selbst mit allen Schichten, die mein winziges Gepäck hergab (T-Shirt, dickes langärmeliges Hemd, wärmende Weste, Kapuzenpulli und Regenjacke), bleiben die Ohren und die Hände kalt.

Von zuhause an einem subtropischen Morgen mit nahezu 30 Grad gestartet, halbiert sich die Temperatur in England flugs. Beim Anpacken wurde mir dafür so richtig warm. Ungemütlich wurde es erst, als am Donnerstag der Landregen einsetzte. In the middle of nowhere, im Norden Englands.
Running Gag unter uns Exildeutschen dieser Tage: In England sehen die das alles nicht so eng. Egal ob der ungenießbare Kaffee, die gesalzenen Preise, der wahnsinnig lahmarschige Service (Bis ich – trotz Reservierung – [m]ein Zimmer bekam, 180 Pfund die Nacht, vergingen stolze 30 Minuten. Und das nach einem langen Tag ohne Pause. Ich war dermaßen ange****t, dass ich zumindest einen Getränkegutschein in die Hand gedrückt bekam von der offensichtlich überforderten und nichts entscheiden dürfenden Hotelfachkraft an der Rezeption. Mit einem Glas Guinness konnte ich meinen Ärger herunterspülen.), die langen Wartezeiten auf das spätabendliche Essen - immer über eine Stunde - oder das ausschließlich insulare TV-Programm im Hotel.
Lustig waren die Gespräche mit den komplett fremdsprachenfrei aufgewachsenen indigenen Inselmenschen. Sehr schön finde ich den Ausdruck ish, den man zum Beispiel an eine Uhrzeit dranhängt, wenn man meint: gegen soundsoviel Uhr. Eight...ish heißt also: so gegen acht Uhr.
Wunderschön auch die angelsächsische Presse – regelrechte Fußballologen sind da am Werk, die einem wunderbar flüssig und schlüssig Spielzüge darlegen, Taktisches analysieren und dabei schön locker schreiben. Hut ab!

Sommersonnenwende in England: Ich denke an Stonehenge, an die langen Tage dank der nördlicheren Lage, an laue Sommerabende im Norden – doch was war?
Ich stehe auf dem Gelände einer Pferderennbahn, überall Maschinen, der Wind pfeift einem so gewaltig um die Ohren, dass die gefühlten Temperaturen in den Keller des einstelligen Gradbereiches sacken, selbst eine Maschine fiel, und zwar dem heftigen Wind zum Opfer, also um; selbst mit allen Schichten, die mein winziges Gepäck hergab (T-Shirt, dickes langärmeliges Hemd, wärmende Weste, Kapuzenpulli und Regenjacke), bleiben die Ohren und die Hände kalt.

Von zuhause an einem subtropischen Morgen mit nahezu 30 Grad gestartet, halbiert sich die Temperatur in England flugs. Beim Anpacken wurde mir dafür so richtig warm. Ungemütlich wurde es erst, als am Donnerstag der Landregen einsetzte. In the middle of nowhere, im Norden Englands.
Running Gag unter uns Exildeutschen dieser Tage: In England sehen die das alles nicht so eng. Egal ob der ungenießbare Kaffee, die gesalzenen Preise, der wahnsinnig lahmarschige Service (Bis ich – trotz Reservierung – [m]ein Zimmer bekam, 180 Pfund die Nacht, vergingen stolze 30 Minuten. Und das nach einem langen Tag ohne Pause. Ich war dermaßen ange****t, dass ich zumindest einen Getränkegutschein in die Hand gedrückt bekam von der offensichtlich überforderten und nichts entscheiden dürfenden Hotelfachkraft an der Rezeption. Mit einem Glas Guinness konnte ich meinen Ärger herunterspülen.), die langen Wartezeiten auf das spätabendliche Essen - immer über eine Stunde - oder das ausschließlich insulare TV-Programm im Hotel.
Lustig waren die Gespräche mit den komplett fremdsprachenfrei aufgewachsenen indigenen Inselmenschen. Sehr schön finde ich den Ausdruck ish, den man zum Beispiel an eine Uhrzeit dranhängt, wenn man meint: gegen soundsoviel Uhr. Eight...ish heißt also: so gegen acht Uhr.
Wunderschön auch die angelsächsische Presse – regelrechte Fußballologen sind da am Werk, die einem wunderbar flüssig und schlüssig Spielzüge darlegen, Taktisches analysieren und dabei schön locker schreiben. Hut ab!

... link (1 Kommentar) ... comment
Montag, 23. Juni 2008
Viertelfinale Spanien - Italien
mysterox, 10:46h
"Grande Buffon!"
(riefen die Italiener immer, wenn Torwart Gianluigi Buffon auch nur ein bisschen was zu tun bekam...)

(riefen die Italiener immer, wenn Torwart Gianluigi Buffon auch nur ein bisschen was zu tun bekam...)

... link (0 Kommentare) ... comment
... nächste Seite