Mittwoch, 24. Oktober 2007
Los Robos: Krausrock & Wahnwitz aus Neuseeland
mysterox, 16:33h
Moin - am Mittag...
Gekräuselte Hightech-Bullen aus Franken zu Gast in Baden: The Robocop Kraus. Seit Wochen dick im Kalender angestrichen. Apropos dick: Noch fetter war eigentlich die Vorband So so modern. Was die 4 Herren mit ihren 4 Synthies, 3 Mal Gesang, 2 Gitarren und 1 Schlagzeug fabrizaubern, ist der musikalische Irr-, Aber- & Wahnwitz!
Aber lest selbst.
P.S. Ich vergaß: Dank an Monsieur X. und die Frau Doktor! Den Hasen habe ich natürlich noch überprüft; soll ja ab & zu auch falsche geben...
Gekräuselte Hightech-Bullen aus Franken zu Gast in Baden: The Robocop Kraus. Seit Wochen dick im Kalender angestrichen. Apropos dick: Noch fetter war eigentlich die Vorband So so modern. Was die 4 Herren mit ihren 4 Synthies, 3 Mal Gesang, 2 Gitarren und 1 Schlagzeug fabrizaubern, ist der musikalische Irr-, Aber- & Wahnwitz!
Aber lest selbst.
P.S. Ich vergaß: Dank an Monsieur X. und die Frau Doktor! Den Hasen habe ich natürlich noch überprüft; soll ja ab & zu auch falsche geben...
... link (2 Kommentare) ... comment
Kaum konzertierte Aktion
mysterox, 03:38h
Ein Anruf zur rechten Zeit - und schon ist man im Rennen: "mysterox, can you please report on a concert!" Wobei der EIndruck des Ausdrucks zur rechten Zeit diesmal falscher nicht sein kann: Angeschlagen vegetiere ich am Spätnachmittag vor mich hin, die Luft in der erstmalig wieder beheizten Bude ist zum Schneiden dick, richtig dicke Luft, die Atmosphäre vergiftet.
Komischerweise waren meine Erkältungssymptome nach dem Anruf erstmal so gut wie verflogen. Dann bin ich ausgeflogen.
Komischerweise waren meine Erkältungssymptome nach dem Anruf erstmal so gut wie verflogen. Dann bin ich ausgeflogen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 23. Oktober 2007
They Think They Are The Robocop Kraus
mysterox, 13:29h
Yippie, heute kommen The Robocop Kraus! Hier einer der geilsten Songs der Nürnberger Rost Rockbratwürste: In fact you're just fiction.
Was machen die für Musik? Post-Rock, Post-Punk - mit massig Pop, etwas Elektro und Funk. Zumindest sollte der funky Funke live überspringen...
Was machen die für Musik? Post-Rock, Post-Punk - mit massig Pop, etwas Elektro und Funk. Zumindest sollte der funky Funke live überspringen...
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 22. Oktober 2007
Die Leute
mysterox, 15:40h
"Die Leude/ Die Leude...
Die Leude wolln, dass was passiert!
Die Leute wolln uns...!",
dachten wir uns und marschierten zum Konzert, nein, nicht von Fünf Sterne Deluxe (längst verglüht), sondern von Die Leute (um den Genitiv mal elegant auszubremsen).
Pop/Rock à la Die Ärzte, auch mal derb und vulgär, sehr teengerecht zum Mitgrölen und auch mal -stampfen. Überhaupt nicht meine Baustelle.
Was soll man schon über eine Band sagen, deren bester Song der Kiss-Klassiker "I was made for loving you" ist - also kein eigener Song?
Auch im digitalen Buchstabenbasar von mysterox gibt es eine Fair-Trade-Ecke für faires Behandeln. Hier ist sie: Respekt an Frontmann Tom Lissy. Egal, was kommt - er überbrückt jede Pause lässig und locker. Eine echte Rampensau.
Erschreckend die Playlist: 21 Songs! Ja, sind die denn verrückt? Kennen die denn gar keine Gnade? Folge: Die Rauchpausen wurden länger. So lang, bis wir draußen fast schon festgefroren waren.
Mensch, Leute...
P.S. Von zwei Vorbands war eine echt gut.
Die Leude wolln, dass was passiert!
Die Leute wolln uns...!",
dachten wir uns und marschierten zum Konzert, nein, nicht von Fünf Sterne Deluxe (längst verglüht), sondern von Die Leute (um den Genitiv mal elegant auszubremsen).
Pop/Rock à la Die Ärzte, auch mal derb und vulgär, sehr teengerecht zum Mitgrölen und auch mal -stampfen. Überhaupt nicht meine Baustelle.
Was soll man schon über eine Band sagen, deren bester Song der Kiss-Klassiker "I was made for loving you" ist - also kein eigener Song?
Auch im digitalen Buchstabenbasar von mysterox gibt es eine Fair-Trade-Ecke für faires Behandeln. Hier ist sie: Respekt an Frontmann Tom Lissy. Egal, was kommt - er überbrückt jede Pause lässig und locker. Eine echte Rampensau.
Erschreckend die Playlist: 21 Songs! Ja, sind die denn verrückt? Kennen die denn gar keine Gnade? Folge: Die Rauchpausen wurden länger. So lang, bis wir draußen fast schon festgefroren waren.
Mensch, Leute...
P.S. Von zwei Vorbands war eine echt gut.
... link (0 Kommentare) ... comment
Monday, monday...
mysterox, 11:32h
Der Montagmorgen ist ein sehr heikler, fast schon wunder Punkt der Woche, oder? Doch, o Wunder, es gibt auch Montagmorgen (nerviger Null-Plural; oder für Anhänger anglophoner Angewohnheiten: Montagmorgens; oder für jene aus dem Morgenland: Montagmorgende), die geruhsam und weitgehend unkompliziert verlaufen.
Ja, selbst im Supermarkt herrscht noch einträchtige Ruhe, obwohl der schon seit Minuten geöffnet ist! Keine drängelnden Rentner mit Rollator, wenn man von vereinzelten Sichtungen absieht.
Warum bloß??
Des Rätsels Lösung: Im Plus werden heute allen Ernstes Rollatoren verkauft. Dürfte später unruhig werden - beim Nachhauseschleifen oder bei der feierlichen Erstbefahrung.
Ja, selbst im Supermarkt herrscht noch einträchtige Ruhe, obwohl der schon seit Minuten geöffnet ist! Keine drängelnden Rentner mit Rollator, wenn man von vereinzelten Sichtungen absieht.
Warum bloß??
Des Rätsels Lösung: Im Plus werden heute allen Ernstes Rollatoren verkauft. Dürfte später unruhig werden - beim Nachhauseschleifen oder bei der feierlichen Erstbefahrung.
... link (6 Kommentare) ... comment
Freitag, 19. Oktober 2007
Farbenlehre
mysterox, 21:39h
uni: exzellent!
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Richtig verbunden
mysterox, 18:06h
Opas fernmündliches Fossil, Baujahr 1951, musste vier Wochen lang das schnur- und nicht ganz fehlerlose Modell ersetzen. Kein Problem, schließlich war das gute Stück - ein Aphrodisiakum für Nostalgiker - bis vor kurzem ununterbrochen im Einsatz: satte 55 Jahre lang! In Aschaffenburg, Kfz-Kennzeichen: AB ;-)
Die Umstellung war für Dauerlebensgefahr- ääääh, -gefährte/-in D. am größten, glaube ich. Die Kleine hat den Rückfall in die Telefonsteinzeit, also weit vor der eigenen Zeugung, locker genommen, auch wenn der robuste, stationäre Apparat ihr "zu laut" klingelte. D. bemängelte die zu geringe Mobilität der Antiquität - sie genoss die vorherige eigene Ubiquität: überall herumflitzen und dabei palavern zu können.
Darum war die Freude groß, als ein flaches, leichtes, quadratisches Paket eintraf. Und, siehe da, es barg ein niegelnagelneues Telefon ohne Nabelschnur, strahlungsarm und - ein "Upgrade" - mit eingebautem AB. Alles wirkt besser und ausgereifter als im Vorgängermodell Orchid Low Radiation 128, dem Pionier der strahlungsarmen Schnurlostelefone der Jetztzeit, also im Zeitalter nach CT1+.
Wie kann man jetzt, passend dazu, vor Freude strahlen, aber strahlungsarm? ;-)
Die Umstellung war für Dauerlebensgefahr- ääääh, -gefährte/-in D. am größten, glaube ich. Die Kleine hat den Rückfall in die Telefonsteinzeit, also weit vor der eigenen Zeugung, locker genommen, auch wenn der robuste, stationäre Apparat ihr "zu laut" klingelte. D. bemängelte die zu geringe Mobilität der Antiquität - sie genoss die vorherige eigene Ubiquität: überall herumflitzen und dabei palavern zu können.
Darum war die Freude groß, als ein flaches, leichtes, quadratisches Paket eintraf. Und, siehe da, es barg ein niegelnagelneues Telefon ohne Nabelschnur, strahlungsarm und - ein "Upgrade" - mit eingebautem AB. Alles wirkt besser und ausgereifter als im Vorgängermodell Orchid Low Radiation 128, dem Pionier der strahlungsarmen Schnurlostelefone der Jetztzeit, also im Zeitalter nach CT1+.
Wie kann man jetzt, passend dazu, vor Freude strahlen, aber strahlungsarm? ;-)
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 16. Oktober 2007
Mehr schwarzes Verlangen
mysterox, 12:06h
Die dunkle Seite
Bertrand Cantat, Sänger der französischen Ausnahmeband Noir Désir, ist wieder auf freiem Fuß, wie man so sagt. Im heißen Sommer 2003 war er, der als ungewöhnlich "normaler", nahbarer Popstar ohne Starallüren gilt, ausgerastet und hat seine Freundin Marie Trintignant in einem Hotelzimmer in Vilnius erschlagen - Drogen & Eifersucht sollen seinen Furor angestachelt haben.
Der Vorzeigehäftling
Im Jahr darauf wurde Cantat zu 8 Jahren Haft verurteilt, wegen Totschlags. Nun, nachdem er rund die Hälfte der Zeit abgesessen hat, ist der charismatische Rocksänger heute Nacht auf Bewährung freigelassen worden. Als Musterknabe der Einsitzenden, als Vorzeigehäftling.
Das Opfer
Marie Trintignant, die wenige Tage nach dem Eifersuchtsdrama an den Folgen der schweren Verletzungen gestorben ist, entstammt einer großen Schauspielerfamilie - entsprechend kontrovers könnte die vorzeitige Haftentlassung Cantats in Frankreich diskutiert werden.
Zurück in die Zukunft: Zurück zum schwarzen Verlangen
Bei dem Namen - lateinisch cantat, er singt - soll er doch bitte, bitte weiter singen und Songs schreiben. Denn ihr kennt ja diesen ominösen Spruch all jener, die mit ihrem Latein noch nicht am Ende sind: Nomen est omen. Gebt den Noir Déz-Junkies ihre Droge!
Bertrand Cantat, Sänger der französischen Ausnahmeband Noir Désir, ist wieder auf freiem Fuß, wie man so sagt. Im heißen Sommer 2003 war er, der als ungewöhnlich "normaler", nahbarer Popstar ohne Starallüren gilt, ausgerastet und hat seine Freundin Marie Trintignant in einem Hotelzimmer in Vilnius erschlagen - Drogen & Eifersucht sollen seinen Furor angestachelt haben.
Der Vorzeigehäftling
Im Jahr darauf wurde Cantat zu 8 Jahren Haft verurteilt, wegen Totschlags. Nun, nachdem er rund die Hälfte der Zeit abgesessen hat, ist der charismatische Rocksänger heute Nacht auf Bewährung freigelassen worden. Als Musterknabe der Einsitzenden, als Vorzeigehäftling.
Das Opfer
Marie Trintignant, die wenige Tage nach dem Eifersuchtsdrama an den Folgen der schweren Verletzungen gestorben ist, entstammt einer großen Schauspielerfamilie - entsprechend kontrovers könnte die vorzeitige Haftentlassung Cantats in Frankreich diskutiert werden.
Zurück in die Zukunft: Zurück zum schwarzen Verlangen
Bei dem Namen - lateinisch cantat, er singt - soll er doch bitte, bitte weiter singen und Songs schreiben. Denn ihr kennt ja diesen ominösen Spruch all jener, die mit ihrem Latein noch nicht am Ende sind: Nomen est omen. Gebt den Noir Déz-Junkies ihre Droge!
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 15. Oktober 2007
Senile Bettflucht am Montagmorgen
mysterox, 13:35h
Montagmorgen, 9.05 Uhr
Milch fehlt. Kollegin nach Zwischenstopp im Edeka:
"Boah, da wimmelt's von Rentnern! Abartig!"
Montagmorgen, 10.50 Uhr
Kollege nach Zwischenstopp im Plus:
"Rollator-Alarm! Man könnt grad meinen, ein Krieg bricht aus. Oder Feiertag. Alles voll."
Milch fehlt. Kollegin nach Zwischenstopp im Edeka:
"Boah, da wimmelt's von Rentnern! Abartig!"
Montagmorgen, 10.50 Uhr
Kollege nach Zwischenstopp im Plus:
"Rollator-Alarm! Man könnt grad meinen, ein Krieg bricht aus. Oder Feiertag. Alles voll."
... link (1 Kommentar) ... comment
Wie war das Wochenende?
mysterox, 12:54h
Samstag
Am Samstagmorgen um 5.55 Uhr klingelt allen Ernstes (??? - das darf massiv bezweifelt werden) das Telefon. Schnell bin ich zur Stelle und ringe meinem dürreartig ausgedörrtem Mund ein verklebtes "Hallo?" ab - keiner sagt was. - Spaßvogel? Verwählt?
Einkaufsrunde, Eisschlecken, Einladung zum Essen, Kante geben.
Sonntag
Die Kleine schwimmt, radelt und baut Lego. Sonne & Balkon. Lauschiger Plausch in Au. (Achtung, schönes Anagramm:) Trotta-Tatort.
Am Samstagmorgen um 5.55 Uhr klingelt allen Ernstes (??? - das darf massiv bezweifelt werden) das Telefon. Schnell bin ich zur Stelle und ringe meinem dürreartig ausgedörrtem Mund ein verklebtes "Hallo?" ab - keiner sagt was. - Spaßvogel? Verwählt?
Einkaufsrunde, Eisschlecken, Einladung zum Essen, Kante geben.
Sonntag
Die Kleine schwimmt, radelt und baut Lego. Sonne & Balkon. Lauschiger Plausch in Au. (Achtung, schönes Anagramm:) Trotta-Tatort.
... link (0 Kommentare) ... comment
... nächste Seite