Dienstag, 17. Februar 2009
Light Effects - Leichte Effekte
Light Effecs

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Montag, 16. Februar 2009
Auszug & Flucht (Mailauszug und Floskelflucht)
Manchmal bekommt man so merkwürdige E-Mails, deren Verfasser(n) man vordergründig nichts vorwerfen und nichts nachtragen kann. Aber was ein/e solche Mailschreiber/in da vorträgt und noch nachwirkt bei mir, ist so formal wie Formaldehyd und irgendwie blutleer, trotz offensichtlichen Bemühens auf der rein inhaltlichen oder informativen Ebene.

Hier ein Auszug - weder aus Ägypten noch ein Kontoauszug aus Liechtenstein oder so, nein - aus der Mail:

ich habe irgendwie das Gefühl gestern nicht der beste Gastgeber gewesen zu sein

Macht ja nix, halb so wild, hast deinen Job nicht schlecht gemacht - hätte mysterox erwidern können. Das Problem war: Viel Fachsimpelei um mich herum, was ich abtörnend empfand wie einen klassischen Runterzieher. Verbaljunkies unter sich. Ich ein Fremdkörper.

War für'n Arsch, komplett für'n Arsch! habe ich am nächsten Morgen innerlich unentwegt vor mich hin gesagt. Das hätte ich ja auch zurückschreiben können. Doch was mache ich? Was macht man? Man bleibt höflich, flüchtet sich in Floskeln.

Also antwortete ich:
ich habe irgendwie das Gefühl gestern nicht der beste Gast gewesen zu sein

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Freitag, 13. Februar 2009
Wer ist hier stoned?
Letterman beißt sich die Zähne an Joaquin Phoenix aus, der sich seinem Schmal-Talk komplett verweigert. Sehr amüsant und irgendwie auch bestürzend.

Ist Phoenix hackedicht zugedröhnt? Ist Letterman auf Koks oder sowas? Ist das Publikum gedopt?



Und noch zwei Klassiker von icks: Helmut Berger zu Gast bei Harald Schmidt. Hammer!

Das erste als YouTube-Link.

Das zweite hier:

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Das Einstein hat wieder auf
Neuer Look, alte Lage, neuer Name, alter Name: Das Café Einstein lässt das "Café" weg und heißt jetzt nur noch Einstein. Innen wurde vieles neu gemacht - Boden, Wände, Deko -, sodass der mediterran-orientalische Stilmix von früher beseitigt ist.

Einstein

Jetzt regiert Aufgeräumtheit, Sachlichkeit, Nüchternheit. Es sei denn, man greift zum Superbock vom Fass...!

Nur das Pseudo-Maskottchen der neuen Betreiber, eine lebensgroße Rottweiler-Skulptur, sorgt für deftige Abzüge in der B-Note. Ha joo, mir kommet halt aus Rottweil, wisset Sie...

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Mittwoch, 11. Februar 2009
Fotomotiv, nachts
Abend Tisch

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Montag, 9. Februar 2009
Gebührenzirkus bei US-Airlines
Als ich letztes Jahr nach Las Vegas geflogen bin, hat mich das Fliegen richtig genervt. Der Flug war nicht billig und alles andere als komfortabel, und das Reisen war kein Reisen mehr - man fühlte sich wie Viecher auf dem Transport ins, sagen wir, Schlachthaus. Schuld daran war die Airline: United.



Für das bisschen Übergepäck von 2,5 Kilo wollte die spinnerte Lady am Schalter etwa 100 Dollar haben. Das hieß: Vor aller Augen schön Kofferchaos lüften und alles brav umsortieren in kleinere Taschen, bis man behangen wir ein mittelschwerer Weihnachtsbaum durch die endlosen Gänge und Sicherheitschecks wankt... Da kommt Freude auf! Ach, wie schön das Reisen doch ist! Verschwitzt wie ein Brathendl, bepackt wie ein Lastesel, gedemütigt wie ein Straftäter. Danke, United!

Besonders schön kommt diese neu gewonnene Unfreiheit beim Umsteigen zur Geltung: 6 Stunden Aufenthalt in Newark? Ein Vergnügen mit Rucksack und schwerer Tasche! (Die war ja vorher schon maximal vollgestopft. 20 Kilo zulässiges Gebäck, äh Gepäck sind auch nicht gerade viel für einen Transatlantikflug - mit den ganzen Businessklamotten für die Messe usw.)

Sitzkomfort? Wie bitte: Sitzkomfort? - Tut mir Leid, Madam, ich verstehe dieses Fremdwort nicht. Muss aus einer untergegangenen Epoche stammen.

Statt die Ticketpreise zu erhöhen, verlangen fast alle US-Airlines Extragebühren für jeden Scheißdreck: für eine Decke (7$), einen Becher Wasser (2$), eine Tasse Kaffee (2$), einen zweiten Koffer (bis über 100$) - wohlgemerkt in einem Riesenland ohne brauchbare Schieneninfrastruktur, wo die Menschen also tagtäglich aufs Fliegen angewiesen sind. Begründet wird der ganze Zirkus mit den gestiegenen Ölpreisen. Die sind mittlerweile aber wieder massiv gefallen. An dem Gebührentrara ändert das nichts. Mittlerweile soll es schon Eierlines geben, die für das erste Gepäckstück extra kassieren... - statt einfach mal die Ticketpreise zu erhöhen, so es denn sein muss.

Nur eine Airline stemmt sich gegen den Trend - und bewirbt dies humorvoll. ACHTUNG WERBUNG: Fliegt mit Southwest! Seht selbst!

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Freitag, 6. Februar 2009
Premiere für mysterox
Ab und zu tut sich die Gelegenheit auf, mal für das - ACHTUNG, WERBEBLOCK! - fabelhafte, Grimme-Preis-gekrönte (Grimme-Preisgekrönte? grimmepreisgekrönte?) Online-Magazin fudder ein paar Zeilen zu schreiben. Die ich dann gleich beim Restschopf ergreife.

Premiere für mysterox: Zum ersten Mal war einer meiner Artikel unter den 15 meistgelesenen im Januar! Und es waren derer sogar gleich zwei! Doppelerfolg bei der Premiere - Freundensprünge noch und nöcher!">

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Donnerstag, 5. Februar 2009
Georgieboy kriegt sein Fett weg
Oh, Will Ferrell, das machst du sehr gut! Müsste man sich grad mal anschauen, am Broadway... Die merkwürdig-primitive Art der Artzirkulation von "Dubbya" kriegt er prima hin.

Filmchen anschauen [via SPON]

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Dienstag, 3. Februar 2009
6:37
6:37 Uhr, der Wecker klingelt. Routiniert & reflexhaft stellt D. ihn mit einer müden, aber gezielten Handbewegung vorübergehend aus - solange, bis die Snooze-Funktion sich wieder meldet. Zu dieser Zeit sollte D. nicht nur schon längst auf den Beinen, sondern auch auf den Socken sein. So war D. völlig von den Socken...

Dauerlebenspartner/in D. hat zum ersten Mal in fünf Jahren verschlafen. Eine extrem gute Bilanz, oder? So what?

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Montag, 2. Februar 2009
Montag, 02.02.2009
Brrr! Das macht heut' keinen Spaß..., schnauft die Kollegin, von akuter und allgemeiner Montagsunlust geplagt. Immerhin: das Telefon schweigt still, draußen hat der Schnee ein Ruhebett ausgebreitet, feuchtgrautrist gibt sich der Tag.

Was für ein Tag, wenn das Spannendste das Brötchenschmieren ist oder von einem älteren, wackeligen Herrn mit Rollator im Supermarkt überholt zu werden.

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Freitag, 30. Januar 2009
Paris en hiver
Paris Januar 09
schlittschuh laufen, sich die hacken wund laufen, durchschnaufen

Paris Januar 09 2
eislaufen, verschnaufen, schaulaufen

Paris Januar 09 3
hinauslaufen, hinunter laufen, problemlos ablaufen

Paris Januar 09 4
zum haare raufen (la défense)

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