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Montag, 15. September 2008
Neue Erfahrungen
mysterox, 11:27h
Am Wochenende, in den letzten Stunden und Minuten neu gesammelt:
-in puncto Wetter
Wettermäßig herrscht radikaler Frühherbst. Die Ohren gewöhnen sich beim nächtlichen und morgendlichen Radfahren fast schon wieder ans Festfrieren.
--in puncto Kind
Einschulung! Wer ist aufgeregter - die Kinder oder die Eltern? Be vielen sicherlich die Eltern, sowie die herumgewuselt sind bei der serviceorientiert auf einen Samstag gelegten Einschulung der Erstklässler. War alles wunderbar - und heute beginnt der vielzitierte Ernst des Lebens! Wo der wohnt, wie der aussieht etc., steht hier.
--in puncto haushälterische Verrichtungen
Kollegin: "Ich hab gestern Flaggen gebügelt. War mal 'ne ganz neu Erfahrung." (lacht) (Die Dinger waren so zerknautscht und haben gelitten unter den Messeauftritten. Die Kollegin hat sie mit dreifacher Handwäsche wieder ansehnlich gemacht.)
Und der Kollege bringt gleich am Morgen Fleischkäsweckle mit. Traumstart in eine anstrengende Messewoche.
-in puncto Wetter
Wettermäßig herrscht radikaler Frühherbst. Die Ohren gewöhnen sich beim nächtlichen und morgendlichen Radfahren fast schon wieder ans Festfrieren.
--in puncto Kind
Einschulung! Wer ist aufgeregter - die Kinder oder die Eltern? Be vielen sicherlich die Eltern, sowie die herumgewuselt sind bei der serviceorientiert auf einen Samstag gelegten Einschulung der Erstklässler. War alles wunderbar - und heute beginnt der vielzitierte Ernst des Lebens! Wo der wohnt, wie der aussieht etc., steht hier.
--in puncto haushälterische Verrichtungen
Kollegin: "Ich hab gestern Flaggen gebügelt. War mal 'ne ganz neu Erfahrung." (lacht) (Die Dinger waren so zerknautscht und haben gelitten unter den Messeauftritten. Die Kollegin hat sie mit dreifacher Handwäsche wieder ansehnlich gemacht.)
Und der Kollege bringt gleich am Morgen Fleischkäsweckle mit. Traumstart in eine anstrengende Messewoche.
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Freitag, 12. September 2008
Peter Fox: Alles neu
mysterox, 12:11h
Expressiv und eingängig - hat was.
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Dienstag, 9. September 2008
Geschmeidiges aus dem Flur
mysterox, 13:40h
Meine Reaktion: cool, cool, cool!
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Montag, 8. September 2008
Mad Stop ODER Aussprüche, -rufe und -dünstungen
mysterox, 13:28h
Die Fahrt

Abenteuer Schlafwagen. Wie lange ist es her, dass ich im Schlafwagen durch die Republik gegondelt bin? Über zehn Jahre, tippe ich; vielleicht auch knapp zwanzig Jahre. Nach Paris an meinem 18. Geburtstag, daran kann ich mich gut erinnern. Nun lege ich mein Ohr also wieder auf die Schiene (die Schiene meiner Geschichte), um weit nach Nordosten vorzudringen, denn die Kapitale und ein verrückter Halt locken.

Verändert zu haben scheint sich bei der Bahn nur wenig – außer dem Namen: Nachtzug heißt ja mittlerweile CityNightLine – und Raider heißt jetzt Twix, der Klassiker der nutzlosen Namensänderung. Schön, dass es ein kleines Waschbecken gibt und ich Gebieterin über das Holprige Vierbettenreich bin.

Das Liegewagenabteil versprüht den sehr eng begrenzten Charme der frühen Jahre. Mit zweifachem Freund (1. Lektüre und 2. was auf die Ohren: 1. Ein perfekter Freund von Martin Suter und 2. der Ich-Freund, Kumpel iPod) sowie zwei Bierchen lässt sich die Fahrt gut aushalten. Nichtsdestotrotz fühle ich mich am nächsten Morgen in jeder Hinsicht gerädert.
Die Ankunft
Some broken hearts never mend…, dudelt es aus den Lautsprecherboxen des Konferenzraumes im Hotel Seminaris in Potsdam. Dabei geht es gar nicht so sehr ums Reparieren, sondern eher um andere technische Höchstleistungen.
Freudig erregt: der Gastgeber. „Wir haben unsere Damenquote um 75 Prozent gesteigert.“ Wow! Schweben auf Wolken. Doch zugleich: Lachende Gesichter. „Der Frauenanteil beträgt absolut nur 3,5 Prozent. Zurück auf die Erde. Back to life, back to normality.
Die Highlights
Der Chef „lobt” seinen Professor (den Organisator der Konferenz) als „sehr zäh, manchmal penetrant”. Ein merkwürdiges, angefressenes oder von Zerfressenheit ausgezehrtes Lob vor knapp zweihundert Versammelten. Weitere verbale Merkwürdigkeiten umfassen die folgenden Aussprüche, -rufe und -dünstungen:
* „Wir sind ein Kommunikations- und Datenpool.“ (Anmerkung der Redaktion: Und ich bin ein Swimmingpool. Sind wir nicht alle ein bisschen verspoolt?)
* Brammen aus dem Ofen
* „vergleichsweise tiefe Temperaturen von 700, 750 Grad“
* Kaltrissgefahr
* „Hämmern mit der Ultraschall-Pistole“
* „eine akustische Kamera“
* Ösi-Slang: „Alle wissen, wovon ich sprich“
* Motto: „Gott gebe, dass es hebe!“
* „Traglastbarometer“ (Sächschisch für „-parameter“)
* den wettergegerbten schwedischen Dauerkaugummikauer neben mir
* schwäbische Gelassenheit: „Des isch ’ne Arbeit zwischen Veschper und Mittag!“ sowie
* (last but not geleast) 27 vollgekritzelte A5-Blätter nach rund 20 Programmpunkten in anderthalb Tagen

Abenteuer Schlafwagen. Wie lange ist es her, dass ich im Schlafwagen durch die Republik gegondelt bin? Über zehn Jahre, tippe ich; vielleicht auch knapp zwanzig Jahre. Nach Paris an meinem 18. Geburtstag, daran kann ich mich gut erinnern. Nun lege ich mein Ohr also wieder auf die Schiene (die Schiene meiner Geschichte), um weit nach Nordosten vorzudringen, denn die Kapitale und ein verrückter Halt locken.

Verändert zu haben scheint sich bei der Bahn nur wenig – außer dem Namen: Nachtzug heißt ja mittlerweile CityNightLine – und Raider heißt jetzt Twix, der Klassiker der nutzlosen Namensänderung. Schön, dass es ein kleines Waschbecken gibt und ich Gebieterin über das Holprige Vierbettenreich bin.

Das Liegewagenabteil versprüht den sehr eng begrenzten Charme der frühen Jahre. Mit zweifachem Freund (1. Lektüre und 2. was auf die Ohren: 1. Ein perfekter Freund von Martin Suter und 2. der Ich-Freund, Kumpel iPod) sowie zwei Bierchen lässt sich die Fahrt gut aushalten. Nichtsdestotrotz fühle ich mich am nächsten Morgen in jeder Hinsicht gerädert.
Die Ankunft
Some broken hearts never mend…, dudelt es aus den Lautsprecherboxen des Konferenzraumes im Hotel Seminaris in Potsdam. Dabei geht es gar nicht so sehr ums Reparieren, sondern eher um andere technische Höchstleistungen.
Freudig erregt: der Gastgeber. „Wir haben unsere Damenquote um 75 Prozent gesteigert.“ Wow! Schweben auf Wolken. Doch zugleich: Lachende Gesichter. „Der Frauenanteil beträgt absolut nur 3,5 Prozent. Zurück auf die Erde. Back to life, back to normality.
Die Highlights
Der Chef „lobt” seinen Professor (den Organisator der Konferenz) als „sehr zäh, manchmal penetrant”. Ein merkwürdiges, angefressenes oder von Zerfressenheit ausgezehrtes Lob vor knapp zweihundert Versammelten. Weitere verbale Merkwürdigkeiten umfassen die folgenden Aussprüche, -rufe und -dünstungen:
* „Wir sind ein Kommunikations- und Datenpool.“ (Anmerkung der Redaktion: Und ich bin ein Swimmingpool. Sind wir nicht alle ein bisschen verspoolt?)
* Brammen aus dem Ofen
* „vergleichsweise tiefe Temperaturen von 700, 750 Grad“
* Kaltrissgefahr
* „Hämmern mit der Ultraschall-Pistole“
* „eine akustische Kamera“
* Ösi-Slang: „Alle wissen, wovon ich sprich“
* Motto: „Gott gebe, dass es hebe!“
* „Traglastbarometer“ (Sächschisch für „-parameter“)
* den wettergegerbten schwedischen Dauerkaugummikauer neben mir
* schwäbische Gelassenheit: „Des isch ’ne Arbeit zwischen Veschper und Mittag!“ sowie
* (last but not geleast) 27 vollgekritzelte A5-Blätter nach rund 20 Programmpunkten in anderthalb Tagen
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Mittwoch, 3. September 2008
F, K, L
mysterox, 13:02h
"Und das alles bei freier Kost und Logis!", schwärmt er.
Sie grinst und denkt sich: "Freier, Kost und Logis?"
Sie grinst und denkt sich: "Freier, Kost und Logis?"
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Dienstag, 2. September 2008
What a book!
mysterox, 17:19h
E. aus K. schrub: Ich bin ja seit etwa einem Jahr unter die Geocacher gegangen, und für manche muss man solche fiesen Rätsel lösen. Any idea...?
"Das Buch, das Lösung ist, ist skurril und durchaus komisch, da das Buch - ähnlich zum Schriftstück, das ihr just durchguckt - nicht hat, was sonst oft vorkommt. Im Original ist das Buch französisch, das Kompositionsprinzip ist vor und nach Translation analog.
Handlung in Kurzform: Hauptprotagonist V. hat Schlafstörung und muss ins Hospital. Danach durchmacht V. Vision, plant Roman, führt Blog. Dann plötzlich ist V. fort. Kumpan C. ahnt Kidnapping und sucht V. Nun folgt Krimistory mit manch Komplikation, bis hin zu Mord und Totschlag. Doch C. forscht nutzlos, V. ist spurlos futsch."
Einfach, oder? Schwer?
"Das Buch, das Lösung ist, ist skurril und durchaus komisch, da das Buch - ähnlich zum Schriftstück, das ihr just durchguckt - nicht hat, was sonst oft vorkommt. Im Original ist das Buch französisch, das Kompositionsprinzip ist vor und nach Translation analog.
Handlung in Kurzform: Hauptprotagonist V. hat Schlafstörung und muss ins Hospital. Danach durchmacht V. Vision, plant Roman, führt Blog. Dann plötzlich ist V. fort. Kumpan C. ahnt Kidnapping und sucht V. Nun folgt Krimistory mit manch Komplikation, bis hin zu Mord und Totschlag. Doch C. forscht nutzlos, V. ist spurlos futsch."
Einfach, oder? Schwer?
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Montag, 1. September 2008
Accessoire des Monats
mysterox, 17:27h
Eine tolle Tasche ist mir über den Weg gelaufen.

Diese Dame ist offensichtlich auf den Hund gekommen. Was soll das Ganze?, frug ich mich. Ein dezenter Hinweis für Fetischtum? Doggy Style? Oder einfach nur Doggy Bag? Oder hat da jemand seinen Hund erlegt und zur Erinnerung zurHundtasche Handtasche umfunktioniert? Ach, nee...

Diese Dame ist offensichtlich auf den Hund gekommen. Was soll das Ganze?, frug ich mich. Ein dezenter Hinweis für Fetischtum? Doggy Style? Oder einfach nur Doggy Bag? Oder hat da jemand seinen Hund erlegt und zur Erinnerung zur
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Mittwoch, 27. August 2008
Was ist deprimierend?
mysterox, 11:02h
...wenn man Wo rockt's, die Veranstaltungstipps von fudder, nicht zu lesen braucht - weil man ohnehin beruflich unterwegs ist...
Mist, dass jetzt schon - ab dem Spätsommer - der Messeherbst losgeht. Drei der kommenden vier Wochen bzw. Wochenenden gehen dafür drauf. Massen von Messen... Im Oktober stehem dann noch weitere Dates an...
Und das bei diesem herrlichen spätsommerlichen Wetter...
Mist, dass jetzt schon - ab dem Spätsommer - der Messeherbst losgeht. Drei der kommenden vier Wochen bzw. Wochenenden gehen dafür drauf. Massen von Messen... Im Oktober stehem dann noch weitere Dates an...
Und das bei diesem herrlichen spätsommerlichen Wetter...
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Dienstag, 26. August 2008
Back to work
mysterox, 17:32h

Zurück aus dem Sommerurlaub. der diesmal ein Kurzurlaub war - mir aber zum Glück vorkam wie zwei, drei Wochen, so abgrundtief habe ich abgeschaltet.

Sommerliches Wetter mit frühherbstlichem Touch, ausgiebiges Im-Meer- und Im-Fluss-Baden und Auf-der-Wiese-Liegen. Zwischen Frisbee, Espresso, ein paar Zeilen Martin Suter und Apéro hin- und herpendelnd.

Randnotizen aus dem Hinterland:
- Ben Harper läuft im "Super U"
- Gespräche über 12-spurige Autobahnen und 170- bis 500-m²-Wohnungen im Nahen Osten
- das monotone, dumpfe "umm-tschikk, umm-tschikk, umm-tschikk..." beim Dorffest
- die ultracoole & superfitte Kidsbande mit den
- eiskalte Flüsse (kalt?, naja, 18 Gräder zeigt das Thermometer) - Baden, Baden, Baden!
- Kanufahren
- ...und eine perfekt gegrillte Entenbrust

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Freitag, 15. August 2008
Snickers-Fans kriegen 'ne echte Packung ODER Packend, wie Snickers kräftig mogelt
mysterox, 11:29h
Fairplay oder gar Fairpackung kann man es nicht gerade nennen, was der Riegelriese Mars mit seinem Erdnussschnittchen macht: Den Werbeslogan Mars macht mobil hat wahrscheinlich noch fast jeder im Ohr.
Nun macht Mars mobil – mit Mogelpackung. „NEU“, prangt jetzt auf der Packung, „6-PACK“. Statt 5 gibt es nun also 6 Snickers-Riegel! Wow, was für ein Gewinn, was für ein Geschenk!, wird dem arglosen Käufer hier suggeriert. Denn der Preis ist gleichgeblieben. Noch.
Und das Gesamtgewicht der Packung auch.
Unverändert sind 300 Gramm drin. Nur hat der Konzern die Riegel einfach kleiner gemacht. Statt 60 Gramm bringt ein Snickers nun nur noch 50 Gramm auf die Waage, also ein Sechstel weniger, knapp 17 Prozent. Eine schöne Schlagzeile kommt mir in den Sinn: Lebensmittelriese produziert Zwergriegel.
Wann kommt die Preiserhöhung für die nun kräftig vermehrten Snickers?
Zuletzt (und auch jetzt noch) sind offensichtlich noch die alten 5er-Packungen gesichtet worden - auch hier.
Nun macht Mars mobil – mit Mogelpackung. „NEU“, prangt jetzt auf der Packung, „6-PACK“. Statt 5 gibt es nun also 6 Snickers-Riegel! Wow, was für ein Gewinn, was für ein Geschenk!, wird dem arglosen Käufer hier suggeriert. Denn der Preis ist gleichgeblieben. Noch.
Und das Gesamtgewicht der Packung auch.
Unverändert sind 300 Gramm drin. Nur hat der Konzern die Riegel einfach kleiner gemacht. Statt 60 Gramm bringt ein Snickers nun nur noch 50 Gramm auf die Waage, also ein Sechstel weniger, knapp 17 Prozent. Eine schöne Schlagzeile kommt mir in den Sinn: Lebensmittelriese produziert Zwergriegel.
Wann kommt die Preiserhöhung für die nun kräftig vermehrten Snickers?
Zuletzt (und auch jetzt noch) sind offensichtlich noch die alten 5er-Packungen gesichtet worden - auch hier.
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