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Freitag, 18. Juli 2008
Camino Tinto in der "Waga"
mysterox, 14:29h
Zur Konzertnach- (mysterox) und -nichtbesprechung (Monsieur X.) in die "Waga". Bei Camino Tinto im lauschigen Dämmerlicht der Tapas-Kneipe wird man den gröbsten Ärger über einen der weltunangenehmsten Musikfans (bei The Notwist) los, spült die Kehle, kühlt das Mütchen, ölt die Stimme.
Da macht es nichts, wenn die dritte Abendschicht am Schreibtisch sich bis ins Fast-Morgengrauen dehnt, zumindest im Sommer. Halb vier in die Koje. Witzgefrickel: Wo ist die rettende Boje? Heul-? Oh je...)
Da macht es nichts, wenn die dritte Abendschicht am Schreibtisch sich bis ins Fast-Morgengrauen dehnt, zumindest im Sommer. Halb vier in die Koje. Witzgefrickel: Wo ist die rettende Boje? Heul-? Oh je...)
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Donnerstag, 17. Juli 2008
Auch das noch...
mysterox, 13:47h

Hmmm, was ist mir lieber? Fehler oder Fehlen? Also kleine, meist harmlose Fehler oder das gänzliche Fehlen der Seite? - Die Antwort kommt ohne zu zögern: Fehler!
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Mittwoch, 16. Juli 2008
Aufgespießt
mysterox, 12:48h
Aus der Zeitung von heute:
Das Schuleingeständnis könnte die Haftstrafe mildern (sic!)
(Es geht um eine 19-Jährige aus Freiburg, die 11 Kilo Kokain geschmuggelt haben soll)
P.S. Gerade kam eine Email rein, in der mich eine Fluglinie zur "Markforschung" aufruft. Das geht allen Hobbywissenschaftlern sicher durch Mark & Bein, oder?
Das Schuleingeständnis könnte die Haftstrafe mildern (sic!)
(Es geht um eine 19-Jährige aus Freiburg, die 11 Kilo Kokain geschmuggelt haben soll)
P.S. Gerade kam eine Email rein, in der mich eine Fluglinie zur "Markforschung" aufruft. Das geht allen Hobbywissenschaftlern sicher durch Mark & Bein, oder?
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Montag, 14. Juli 2008
Schattenwerkskantine
mysterox, 12:44h
Mit der Kamera unterwegs in Brandenburg...

Lange Schatten am späten Abend und...

...Werkskantine einmal anders

Lange Schatten am späten Abend und...

...Werkskantine einmal anders
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Donnerstag, 10. Juli 2008
Über Mut
mysterox, 16:42h
Wow!, zum ersten Mal im Leben (? - Und was ist das überhaupt, "Leben"?) wird mysterox für ihren Mut gelobt! Nunja, ich muss es zugeben, wenngleich auch kaum für spektakuläre Rettungsaktionen oder ordenverheißende Meriten, sondern lediglich für - eine Formulierung oder das Verwenden derselben. Immerhin besser als nichts, schließlich steht ein bisschen Mut jedem gut, vermute ich.
Gestern spruch ich noch mit zwei trinkfreudigen Humanoiden über das Schreiben, zumal das öffentliche - und das In-der-Luft-zerrissen-Werden dank Kommentarfunktion. Und nun ein klitzekleines Lob, das einem runtergeht wie ein Schlückchen Tannenzäpfle an einem heißen Sommerabend.
Auch die geschlechtliche Identität wird dort geklärt:

...schrub eine Erdenbwohnerin. Das kann sich nur auf einen Text beziehen, der Anfang der Woche online gegangen ist. Stichwort: Gute Besserung!
Gestern spruch ich noch mit zwei trinkfreudigen Humanoiden über das Schreiben, zumal das öffentliche - und das In-der-Luft-zerrissen-Werden dank Kommentarfunktion. Und nun ein klitzekleines Lob, das einem runtergeht wie ein Schlückchen Tannenzäpfle an einem heißen Sommerabend.
Auch die geschlechtliche Identität wird dort geklärt:

...schrub eine Erdenbwohnerin. Das kann sich nur auf einen Text beziehen, der Anfang der Woche online gegangen ist. Stichwort: Gute Besserung!
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Mittwoch, 9. Juli 2008
"I'm just a cicero..."
mysterox, 12:12h

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Donnerstag, 3. Juli 2008
In the heat of the supermarket
mysterox, 12:37h
Die Hitze dauert an, sie wird nur von noch mehr Schwüle und etwas Regen mit/ohne Gewitter unterbrochen. Denken zumindest die, die im Supermarkt arbeiten. Was haben die gemacht?
In den Schokoladenregalen herrscht gähnende Leere. Keine Schokoladentafeln, keine Pralinen. Sie wurden allesamt ausgelagert - und haben vorübergehend Exil gefunden im Kühlregal. Zwischen Butter, Joghurts, Käse und Butaris - mal was Anderes, trotz der Hitze eine erfrischende Abwechslung.
In den Schokoladenregalen herrscht gähnende Leere. Keine Schokoladentafeln, keine Pralinen. Sie wurden allesamt ausgelagert - und haben vorübergehend Exil gefunden im Kühlregal. Zwischen Butter, Joghurts, Käse und Butaris - mal was Anderes, trotz der Hitze eine erfrischende Abwechslung.
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Dienstag, 1. Juli 2008
Mitgehört
mysterox, 15:49h
Schwierigkeiten am Telefon
Kollegin: Sie meinen den Herrn XYZ* aus der Redaktion?
Anrufer: Was? Aus der Infusion?
* Name geändert von derKonfusion äh Redaktion
Kollegin: Sie meinen den Herrn XYZ* aus der Redaktion?
Anrufer: Was? Aus der Infusion?
* Name geändert von der
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Montag, 30. Juni 2008
EM-Finale Deutschland-Spanien
mysterox, 01:58h
Das war nix. Nada. Trotz der Umräumaktion in Bude & Balkon: kein Budenzauber - jedenfalls kein deutscher. Vielmehr spanischer Ballzauber. Adios, Zauderer. Viva los Zaubereres!
--
Wie meinte das Kind nach dem 1:0?
Die Spanier sollen kurz Kaffee trinken gehen und die Deutschen mal so 7 Tore machen.
Wie gesagt: war leider nix.
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Wie meinte das Kind nach dem 1:0?
Die Spanier sollen kurz Kaffee trinken gehen und die Deutschen mal so 7 Tore machen.
Wie gesagt: war leider nix.
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Freitag, 27. Juni 2008
Back from UK: Eng & Eight...ish
mysterox, 11:36h
Wieder eine Messe überstanden, wieder für den Big Boss geknechtet von früh morgens bis spät nachts. Dank gelegentlich auftretender Verspultheit bin ich am ersten Morgen in vorauseilendem Gehorsam um 5.15 Uhr aufgestanden statt um 6.15 Uhr. Als die Morgennachrichten begannen Six o’clock news!, bellte der Ansager habe ich mich, frisch geduscht und angezogen, noch mal für eine knappe Stunde in die Koje verkrümelt.
Sommersonnenwende in England: Ich denke an Stonehenge, an die langen Tage dank der nördlicheren Lage, an laue Sommerabende im Norden – doch was war?
Ich stehe auf dem Gelände einer Pferderennbahn, überall Maschinen, der Wind pfeift einem so gewaltig um die Ohren, dass die gefühlten Temperaturen in den Keller des einstelligen Gradbereiches sacken, selbst eine Maschine fiel, und zwar dem heftigen Wind zum Opfer, also um; selbst mit allen Schichten, die mein winziges Gepäck hergab (T-Shirt, dickes langärmeliges Hemd, wärmende Weste, Kapuzenpulli und Regenjacke), bleiben die Ohren und die Hände kalt.

Von zuhause an einem subtropischen Morgen mit nahezu 30 Grad gestartet, halbiert sich die Temperatur in England flugs. Beim Anpacken wurde mir dafür so richtig warm. Ungemütlich wurde es erst, als am Donnerstag der Landregen einsetzte. In the middle of nowhere, im Norden Englands.
Running Gag unter uns Exildeutschen dieser Tage: In England sehen die das alles nicht so eng. Egal ob der ungenießbare Kaffee, die gesalzenen Preise, der wahnsinnig lahmarschige Service (Bis ich – trotz Reservierung – [m]ein Zimmer bekam, 180 Pfund die Nacht, vergingen stolze 30 Minuten. Und das nach einem langen Tag ohne Pause. Ich war dermaßen ange****t, dass ich zumindest einen Getränkegutschein in die Hand gedrückt bekam von der offensichtlich überforderten und nichts entscheiden dürfenden Hotelfachkraft an der Rezeption. Mit einem Glas Guinness konnte ich meinen Ärger herunterspülen.), die langen Wartezeiten auf das spätabendliche Essen - immer über eine Stunde - oder das ausschließlich insulare TV-Programm im Hotel.
Lustig waren die Gespräche mit den komplett fremdsprachenfrei aufgewachsenen indigenen Inselmenschen. Sehr schön finde ich den Ausdruck ish, den man zum Beispiel an eine Uhrzeit dranhängt, wenn man meint: gegen soundsoviel Uhr. Eight...ish heißt also: so gegen acht Uhr.
Wunderschön auch die angelsächsische Presse – regelrechte Fußballologen sind da am Werk, die einem wunderbar flüssig und schlüssig Spielzüge darlegen, Taktisches analysieren und dabei schön locker schreiben. Hut ab!

Sommersonnenwende in England: Ich denke an Stonehenge, an die langen Tage dank der nördlicheren Lage, an laue Sommerabende im Norden – doch was war?
Ich stehe auf dem Gelände einer Pferderennbahn, überall Maschinen, der Wind pfeift einem so gewaltig um die Ohren, dass die gefühlten Temperaturen in den Keller des einstelligen Gradbereiches sacken, selbst eine Maschine fiel, und zwar dem heftigen Wind zum Opfer, also um; selbst mit allen Schichten, die mein winziges Gepäck hergab (T-Shirt, dickes langärmeliges Hemd, wärmende Weste, Kapuzenpulli und Regenjacke), bleiben die Ohren und die Hände kalt.

Von zuhause an einem subtropischen Morgen mit nahezu 30 Grad gestartet, halbiert sich die Temperatur in England flugs. Beim Anpacken wurde mir dafür so richtig warm. Ungemütlich wurde es erst, als am Donnerstag der Landregen einsetzte. In the middle of nowhere, im Norden Englands.
Running Gag unter uns Exildeutschen dieser Tage: In England sehen die das alles nicht so eng. Egal ob der ungenießbare Kaffee, die gesalzenen Preise, der wahnsinnig lahmarschige Service (Bis ich – trotz Reservierung – [m]ein Zimmer bekam, 180 Pfund die Nacht, vergingen stolze 30 Minuten. Und das nach einem langen Tag ohne Pause. Ich war dermaßen ange****t, dass ich zumindest einen Getränkegutschein in die Hand gedrückt bekam von der offensichtlich überforderten und nichts entscheiden dürfenden Hotelfachkraft an der Rezeption. Mit einem Glas Guinness konnte ich meinen Ärger herunterspülen.), die langen Wartezeiten auf das spätabendliche Essen - immer über eine Stunde - oder das ausschließlich insulare TV-Programm im Hotel.
Lustig waren die Gespräche mit den komplett fremdsprachenfrei aufgewachsenen indigenen Inselmenschen. Sehr schön finde ich den Ausdruck ish, den man zum Beispiel an eine Uhrzeit dranhängt, wenn man meint: gegen soundsoviel Uhr. Eight...ish heißt also: so gegen acht Uhr.
Wunderschön auch die angelsächsische Presse – regelrechte Fußballologen sind da am Werk, die einem wunderbar flüssig und schlüssig Spielzüge darlegen, Taktisches analysieren und dabei schön locker schreiben. Hut ab!

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