Freitag, 14. März 2008
Lass Las Vegas Las Vegas sein ODER Jedem sein Lionel
Feiern in Las Vegas geht natürlich in XXXXXL über die extragroβe Bühne. Man mietet einen Riesenraum an, dergleich mal Event Centre oder so heiβt, lädt einfach ein paar tausend Leute ein, verteilt allerlei Gimmicks zum Verkleiden, fährt alle möglichen festen und flüssigen Leckereien auf - und lädt sich noch einen special guest ein, damit es nicht langweilig wird.

Dieser Gast hieβ (und heiβt immer noch) Lionel Richie und ist ja zur Genüge aus Funk und Fernsehen bekannt. Entsprechend vorhersehbar das Produkt, das er an den Mann (Baubranche!), aber eigentlich an die Frau (um die 50?) bringt: kuscheliger Schmusepop mit Hang zum wohlig inszenierten Drama - also stinklangweiliges Mainstreamgedudel. Die hätten mal Linkin' Park oder Limp Bizkit einladen sollen, das hätte doch auch ganz gut gepasst.

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Donnerstag, 13. März 2008
Glückspilz im Bilderrausch ODER Wie ich unerwartet zum Grand Canyon kam
Nach reichlich Rennerei und ein paar termitenhaufengleich sich häufenden Terminen werden die Beine langsam müde. Zumal mein Tag hier damn early startet. Unter "Frühbucherrabatt" hatte ich mir etwas Anderes vorgestellt... ;-)

Heute durfte ich um fünfe raus, um bei einem 4-bis-5-Kilometer-Lauf mitzumachen; 4 oder 5 - das nimmt hier keiner so genau. Knapp drei Meilen galt es entlangzueilen... Doch davor stand das Warten: Eine knappe Stunde in kurzer Hose herumstehen vor Sonnenaufgang ist ja auch mal was ;-)

Dafür habe ich gestern das grosse Los gezogen, indem ich zur rechten Zeit am rechten Ort war. Der Lohn: ein dreistündiger Helikopterflug über Las Vegas, den Hoover-Staudamm und Lake Mead zum Grand Canyon - ein absoluter Hauptgewinn. Dekadent, dass es kracht: mit Zwischenlandung mitten im Canyon, dort gab es ein feines Lunch, champagne inklusive. Krass, oder?

Eine Firma hat das Ganze organisiert - warum, ist mir schleierhaft - und wollte meinen Big Boss dabeihaben. Der wollte aber nicht, also hat er den Platz an mich abgetreten - ich war gerade der einzige am Messestand, was extrem selten vorkommt, da ich meist unterwegs bin.

[[Mir (!) fehlen die Worte. - Werde mal Bilder posten.]]

Das ABC der Begeisterung beginnt wie folgt: amazing, beautiful, can't-believe-it...

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Mittwoch, 12. März 2008
Kleine Wehwehchen
Bislang habe ich mich noch weitgehend schadlos halten können, wenn man von ein, zwei Dingen absieht, die einen früher oder später zwangsläufig ereilen - Austrocknung in jeder Hinsicht (manchmal auch intellektuell) sowie Blasen an den Füßen.

Man muss nur ein paar Ratschläge beherzigen. Der number one hit des good advice: immer alles eincremen & feucht halten. Also viel trinken, immer Sonnencreme draufkleistern, die Lippen ständig einfetten, und nie, nie, nie die Nase vergessen. Sonst Nasenbluten garantiert.

Schuld sind die trockene Luft hier draußen in der Wüste und die Klimaanlagenluft drinnen. Mein Körper sieht sich einem unaufhörlichen und höchst unerfreulichen Bombardement von Temperaturextremen ausgesetzt.

Immerhin konnte ich mich gestern erfolgreich absentieren und ein bisschen Vegas-Shopping-Luft schnuppern, eine Luftveränderung im übertragenen Sinn, aber auch dort herrscht dieselbe dünne Luft...

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Dienstag, 11. März 2008
Die Poli-zei-ei-ei-iei-iei-ieihhhhh! ***UPDATE***
Wir sind im XXL-Land, eigentlich ein gutes Pflaster für Bands mit Namen wie Extrabreit, könnte man meinen. Sofern dies die Meinungsfreiheit hergibt.

Las Vegas Cop

Nette, sehr um meine Sicherheit (und die von 15 weiteren Fussgängern) besorgte, in smarte hohe Stiefel und überhaupt respekteinfloessende Uniformen gekleidete Polizisten, frisch von der Harley abgestiegen (kein Witz!) kontrollieren haarscharf, dass es keine Verstöße gegen Verkehrsregeln gibt. Alle paar Meter an neuralgischen Punkten rund um das Messegelände positioniert, halten sie allen Ernstes Fußgänger auf, die es nicht geschafft haben, in der vorgesehenen Zeit, die Strasse zu überqueren.

Und das geht so: Die Fußgänger bekommen 'Grün', die Zeit läuft. 20 Sekunden hat man zum erfolgreichen Überqueren der Straße auf dem Zebrasteifen. An der Ampel wird der Countdown heruntergezählt, also angezeigt. Wir sind erst - eine unverzeihliche Sünde - bei Anzeige von Sekunde 15 losgelaufen, das heisst: noch 15 Sekunden bis zum Ende der Grünphase. Auf halbem Wege wurden wir von Johnny Controletti abgepasst, aufgehalten, belehrt und durften kehrtmachen. Es gibt sie noch, die guten Dinge. Und Vorsätze. Undsoweiter.

"Tag und Nacht / Wird sie bei dir sein..."

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Dienstag, 11. März 2008
Die Wiese
Las Vegas, zu Deutsch "die Wiese", ist damn hot, you know. Die Sonne pratzt ordentlich runter, sodass ein Platz im Schatten wahrlich ein Platz an der Sonne bedeutet. Hae? (sieht in der Umlautwueste richtig koreanisch aus, finde ich.) Ja, so ist das.

Hier ist alles sehr kuenstlich und aufgeblaeht, dermassen ueberzogen alles - mit ueberzogenen Vorstellungen und Bankkonten -, unvorstellbar. ein einziges, gigantisches Disneyland fuer Erwachsene ist Las Vegas. Eine riesige Spielwiese.

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30 Stunden
Mamma Mia, blogge und schreibe 30 Stunden waren wir unterwegs - um 5 Uhr raus aus der Falle, was schon reichlich knapp bemessen war, und am naechsten Morgen um 10 Uhr erst wieder in die Falle, Ankunft im Hotelzimmer 19.047.

Zwischendrin sassen wir quasi in der Falle - zwei Mal elend lang fliegen, mittendrin 6 Stunden Aufenthalt in Newark mit Blick auf Manhattan, New York.

Anderthalb Stunden anstehen bei der Einreise, bis die Biometrie vollzogen ist, linker Finger, rechter Finger, Portraitfoto. Ob die Spass verstehen? Einfach mal bei der Einreise fragen: "Hey, where are the Twin Towers? The last time I was there, I could see them from here!?"

30 Stunden nur in klimatisierter Luft, roechel. Immerhin ist unser kleiner Messestand draussen an der frischen Luft. Die Sonne strahlt in Fahrenheit auf uns herunter, so Anfang 20 Grad. Da kann man nich' meckern.

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Mittwoch, 5. März 2008
Guido Westerwelle in Hochform
Bei Urban Priol ("Neues aus der Anstalt") bekam die FDP gestern Abend ihr Fett weg... Sehr witzig!

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Wohin geht die Reise?
Demnächst verschlägt mich meine berüfliche Tätlichkeit (oder so ähnlich) in eine andere Stadt, die nicht gaaanz um die Ecke liegt. Gimme five! - five Hinweise.

1. Filmtitel: "Leaving ..."
2. Filmtitel: "Fear and Loathing in ..."
1. Songtitel: "Viva ..."
2. Songtitel: "Heaven or ..."
3. Songtitel: "Nie wieder Krieg, nie mehr ..."

Any idea, my dear?

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Montag, 3. März 2008
Gesichtsmaske & Darmsanierung
Ein schönes Themen-Potpourri hat Rockin' momen- & simultan zu bearbeiten: Gesichtsmaske & Darmsanierung. Wie das zusammenpasst? Da müsst ihr ihn fragen...

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Sonntag, 2. März 2008
six minute management course, #6
Lesson 6

A little bird was flying south for the winter. It was so cold the bird froze and fell to the ground into a large field. While he was lying there, a cow came by and dropped some dung on him.

As the frozen bird lay there in the pile of cow dung, he began to realize how warm he was The dung was actually thawing him out! He lay there all warm and happy, and soon began to sing for joy.

A passing cat heard the bird singing and came to investigate... Following the sound, the cat discovered the bird under the pile of cow dung, and promptly dug him out and ate him.

Moral of the story:

(1) Not everyone who shits on you is your enemy.
(2) Not everyone who gets you out of shit is your friend.
(3) And when you're in deep shit, it's best to keep your mouth shut!

(This ends the six minute management course.)

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Freitag, 29. Februar 2008
Rollator zum Chillen
Chillator


(Photography by Mr. X!)

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six minute management course, #5
Lesson 5

A turkey was chatting with a bull. 'I would love to be able to get to the top of that tree,' sighed the turkey, 'but haven't got the energy.' 'Well, why don’t you nibble on some of my droppings?' replied the bull. They're packed with nutrients.'

The turkey pecked at a lump of dung, and found it actually gave him enough strength to reach the lowest branch of the tree. The next day, after eating some more dung, he reached the second branch.

Finally after a fourth night, the turkey was proudly perched at the top of the tree. He was promptly spotted by a farmer, who shot him out of the tree.

Moral of the story: Bullshit might get you to the top, but it won't keep you there. ;-)

--

Apropos Management-Gelaber: Bullshit Bingo war auch sehr schön, damals...

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Donnerstag, 28. Februar 2008
"Ungerecht!"
Schaut euch die beiden blumigen Kohlköpfe genau an. Zwei Mal Bio-Blümchenkohl, zwei Mal Stückpreis 1,99 Euro.

Blumenkohl


"Das ist aber ungerecht!", würde meine Kleine jetzt mit Inbrunst rufen. Der kleine Kohl bringt gerade mal 600 Gramm auf die Waage. Der große Bruder fast doppelt soviel - 1.170 Gramm.

Tja, welchen habe ich wohl genommen...?

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six minute management course, #4
Lesson 4

An eagle was sitting on a tree resting, doing nothing. A small rabbit saw the eagle and asked him, 'Can I also sit like you and do nothing?' The eagle answered: 'Sure, why not.'

So, the rabbit sat on the ground below the eagle and rested. All of a sudden, a fox
appeared, jumped on the rabbit and ate it.

Moral of the story: To be sitting and doing nothing, you must be sitting very, very high up.

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