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Montag, 8. März 2010
Handy-Hoolaloop: Unser täglich Loop gib uns heute
mysterox, 10:28h
Crazy Ed from La Douce France zeigt uns mit das Coolste, was man wohl mit einem iPhone machen kann. Handy-Hoolaloop! (Dank der App von Mancing Dolecules.
[via macnews]
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Freitag, 5. März 2010
Botanica im E-Werk
mysterox, 09:57h
Hm, gerade habe ich mir die Mail einer jungen Eidgenössin nochmal durchgelesen, die sie mir letzte Woche nach dem Botanica-Konzert in der satisfactory geschickt hatte. Sie war nicht nur zufrieden, sondern be- und entgeistert zugleich.
Nur bin ich just in dieselbe Falle getappt wie sie, denn auch ich habe eine CD von Nikko Weidemann, dem Supportmann, erworben (aber noch nicht reingehört). Solo kommt er singer/songwritermäßig rüber. Die Schweiz sagt: Nee, das is' nix. Live toll, aber auf CD? Naja...
Ich fand ihn cool, er kann toll erzählen und hat vor 32 Jahren hier in Freiburg sein erstes Konzert gegeben - Kreise, die sich schließen. Ein Abend der Weltskurrilität - Nikko mit (Augen)Klappe, Kippe, Kappe. Man gestatte mir etwas Pathos: Der Typ war irgendwie wahrhaftig. Und hatte was von Niels Frevert und Gisbert zu Knyphausen, wenn er auf Deutsch sang.

Und Botanica? Die waren sicherlich ganz von den Socken, denn das Konzert fand im kuscheligen Kammertheater statt, dass heißt: bestuhlt, etwa 50 Plätze. Aber nur 35 Leute waren da.
Die haben allerdings etwas Großartiges erlebt, auch wenn einige von ihnen das vielleicht nicht so sahen. Botanica haben schön ruhig, sich aber stetig steigernd losgelegt, hatten dabei eine ganze Weile lang massive Soundprobleme, so dass die Puristen unter den Zuschauern schon entnervt waren.
Als dann aber mal alles lief, hat die E-Gitarre so richtig reingeknallt, der Drummer mal galoppiert, mal derb geknüppelt, mal jazzig sanft die Becken gestreichelt, der Mann für die Basslines abwechselnd zum Strommodell und zum Kontrabass gegriffen, bis die asiatische Nürnbergerin an der Violine irgendwann mal ein Grinsen übers Gesicht huschen ließ.
Und der Sänger, zugleich Orgelmann, ist eh 'ne durchgeknallte Type. Irgendwie vogelartig. Er zählt zu den Vogelartigen. Sein Name: Paul Wallfisch (na gut, doch kein Vogel). Seine Handpirouetten, seine Art sich zu bewegen, sich und seine Finger in die Höhe zu schrauben (falsches Signal für jeden Mischer), sein linkes Bein abzuspreizen - all das wirkt höchst eigenartig, Richtung exaltierte Tarantel. Macht aber mächtig Spaß.
Es ist kein Indierock (zumindest kein "typischer"), den die sechs da auf der Bühne zelebrieren, in die Länge dehnen und wieder zersägen, mal sind die Songs getragen, mal entspannt, oft mit schön geladenem Spannungsbogen. Wie meint Wiki? "A dynamic and eclectic mix of gypsy and punk-cabaret infused chamber rock". Alright.
Immer wieder hämmerte der Mann im Rüschenhemd mit der Rechten auf seinem klapprigen Mini-Spielzeug-Piano herum, es gab Momente, da geronn der Band irgendwie alles, jegliches Geräusch zu Musik, und irgendwann hopste der Leadsänger durch die Stuhlreihen mit einem Megaphon in der Hand und, und, und... Monsieur X. und ich fanden's Weltklasse.

Nur bin ich just in dieselbe Falle getappt wie sie, denn auch ich habe eine CD von Nikko Weidemann, dem Supportmann, erworben (aber noch nicht reingehört). Solo kommt er singer/songwritermäßig rüber. Die Schweiz sagt: Nee, das is' nix. Live toll, aber auf CD? Naja...
Ich fand ihn cool, er kann toll erzählen und hat vor 32 Jahren hier in Freiburg sein erstes Konzert gegeben - Kreise, die sich schließen. Ein Abend der Weltskurrilität - Nikko mit (Augen)Klappe, Kippe, Kappe. Man gestatte mir etwas Pathos: Der Typ war irgendwie wahrhaftig. Und hatte was von Niels Frevert und Gisbert zu Knyphausen, wenn er auf Deutsch sang.

Und Botanica? Die waren sicherlich ganz von den Socken, denn das Konzert fand im kuscheligen Kammertheater statt, dass heißt: bestuhlt, etwa 50 Plätze. Aber nur 35 Leute waren da.
Die haben allerdings etwas Großartiges erlebt, auch wenn einige von ihnen das vielleicht nicht so sahen. Botanica haben schön ruhig, sich aber stetig steigernd losgelegt, hatten dabei eine ganze Weile lang massive Soundprobleme, so dass die Puristen unter den Zuschauern schon entnervt waren.
Als dann aber mal alles lief, hat die E-Gitarre so richtig reingeknallt, der Drummer mal galoppiert, mal derb geknüppelt, mal jazzig sanft die Becken gestreichelt, der Mann für die Basslines abwechselnd zum Strommodell und zum Kontrabass gegriffen, bis die asiatische Nürnbergerin an der Violine irgendwann mal ein Grinsen übers Gesicht huschen ließ.
Und der Sänger, zugleich Orgelmann, ist eh 'ne durchgeknallte Type. Irgendwie vogelartig. Er zählt zu den Vogelartigen. Sein Name: Paul Wallfisch (na gut, doch kein Vogel). Seine Handpirouetten, seine Art sich zu bewegen, sich und seine Finger in die Höhe zu schrauben (falsches Signal für jeden Mischer), sein linkes Bein abzuspreizen - all das wirkt höchst eigenartig, Richtung exaltierte Tarantel. Macht aber mächtig Spaß.
Es ist kein Indierock (zumindest kein "typischer"), den die sechs da auf der Bühne zelebrieren, in die Länge dehnen und wieder zersägen, mal sind die Songs getragen, mal entspannt, oft mit schön geladenem Spannungsbogen. Wie meint Wiki? "A dynamic and eclectic mix of gypsy and punk-cabaret infused chamber rock". Alright.
Immer wieder hämmerte der Mann im Rüschenhemd mit der Rechten auf seinem klapprigen Mini-Spielzeug-Piano herum, es gab Momente, da geronn der Band irgendwie alles, jegliches Geräusch zu Musik, und irgendwann hopste der Leadsänger durch die Stuhlreihen mit einem Megaphon in der Hand und, und, und... Monsieur X. und ich fanden's Weltklasse.

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Donnerstag, 4. März 2010
Ein CD-Schrank für den Preis einer CD - Renner Kulturflatrate?
mysterox, 16:10h
"Der Bundesverband Musikindustrie (BMVI) sollte eine eigene Kulturflatrate für Internetbenutzer einführen", fordert der Musik-Querdenker Tim Renner in der aktuellen Ausgabe des deutschen Rolling Stone, die heute herausgekommen ist.
Mit 12,90 Euro im Monat wäre man dabei, und zwar mit unbeschränktem Zugriff auf das Plattenarsenal der Industrie, "soviel pro Monat, wie eine CD gefühlt kostet", so (der) Renner. Bislang verwehrt sich die dino-like Musikbra(n)che beharrlich gegen derlei Pläne. Sie fürchtet ein Eigentor (siehe unten). Wäre doch cool, oder? Ein CD-Schrank für den Preis einer CD.
Eigentor des Monats/des Jahres/ des Jahrzehnts/der Fußballgeschichte (Zutreffendes bitte ankreuzen)
Mit 12,90 Euro im Monat wäre man dabei, und zwar mit unbeschränktem Zugriff auf das Plattenarsenal der Industrie, "soviel pro Monat, wie eine CD gefühlt kostet", so (der) Renner. Bislang verwehrt sich die dino-like Musikbra(n)che beharrlich gegen derlei Pläne. Sie fürchtet ein Eigentor (siehe unten). Wäre doch cool, oder? Ein CD-Schrank für den Preis einer CD.
Eigentor des Monats/des Jahres/ des Jahrzehnts/der Fußballgeschichte (Zutreffendes bitte ankreuzen)
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Mittwoch, 3. März 2010
The week-end
mysterox, 14:40h
Reanimiert von Monsieur X, kartenmäßig bestückt vom Koko-Kokon: wir zwea bei Chris Rea. Reaktiviert werden musste der alte Engländer schon, denn ursprünglich hatte der famose - aber leider vom Formatfunk totgedudelte - Gitarren- und Bluesmann, der am 4.3.2010 seinen 59. Geburtstag feiert, bereits vor ein paar Jahren der Bühne Adieu gesagt. Naja, obwohl - das Reden ist seine Stärke nicht. Was zählt, ist die Musik: souveränes Gitarrenspiel samt tiefer Schmeichelstimme - für die Generation 40plus. Bei Road To Hell hat es Monsieur X. fast verrissen vor nostalgischer Erregung - Genuss pur. (
Noch nicht einmal 24 stunden später, exakt um 19.20 Uhr, tönt just dieser Song aus den Boxen des englischen Pub The Fox & The Hound in Frankfurt. Flashback. Bierchen & bonbonbuntes Unterhaltungsprogramm mit H1. Spruch des Nachmittags: Boni soit qui Mali pense. Abends rannte mysterox zur Promilletankstelle - und verweilte dort.
Noch nicht einmal 24 stunden später, exakt um 19.20 Uhr, tönt just dieser Song aus den Boxen des englischen Pub The Fox & The Hound in Frankfurt. Flashback. Bierchen & bonbonbuntes Unterhaltungsprogramm mit H1. Spruch des Nachmittags: Boni soit qui Mali pense. Abends rannte mysterox zur Promilletankstelle - und verweilte dort.
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Wenn der Rote im Glase funkelt...
mysterox, 09:58h
Frankfurt am Main, am Abend des Sturms, 28.02.2010


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Montag, 22. Februar 2010
Nebenverdienst
mysterox, 10:36h
Zahl des Tages: 497 Millionen
Wort des Tages: Typosquatting
"Bis zu 497 Millionen Dollar verdient Google jährlich durch Domainvertipper. Soviel Anzeigenumsatz macht Google mit AdSense-Anzeigen auf Seiten, die auf Buchstabenverdreher bei der URL-Eingabe spekulieren. Das haben zwei Harvard-Studenten errechnet." (via ZDnet)
Kein schlechter Nebenverdienst - eine halbe Milliarde Dollar.
Wort des Tages: Typosquatting
"Bis zu 497 Millionen Dollar verdient Google jährlich durch Domainvertipper. Soviel Anzeigenumsatz macht Google mit AdSense-Anzeigen auf Seiten, die auf Buchstabenverdreher bei der URL-Eingabe spekulieren. Das haben zwei Harvard-Studenten errechnet." (via ZDnet)
Kein schlechter Nebenverdienst - eine halbe Milliarde Dollar.
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Freitag, 19. Februar 2010
Redaktionelles Rantasten
mysterox, 12:28h
mysterox haut grad mächtig-wichtig-wuchtig in die Tasten,um sich an den Redaktionsschluss ranzutasten...
Nach drei (karnevals)freien Tagen heißt es nun: bitte ziehen sie durch! Soziale Inkomapitibilitäten bitte wohlwollend behandeln. Danke.
Bon Voyage!
Nach drei (karnevals)freien Tagen heißt es nun: bitte ziehen sie durch! Soziale Inkomapitibilitäten bitte wohlwollend behandeln. Danke.
Bon Voyage!
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Donnerstag, 18. Februar 2010
Vom Imperator zum Doktor: Herr Kaiser geht von Bord & gleich wieder an Bord
mysterox, 11:23h
Herrn Kaiser kennt wohl jeder: Seit 1972 Jahre darf der Namensvetter von Herrn K. im Werbefernsehen gute Stimmung und positive vibes für die Hamburg-Mannheimer Versicherung verbreiten. Geflötetes Motto: Hallooo, Herr Kaiser!
Schauspieler Nick Wilder, 17 Jahre lang der Mann hinter 'Herrn Kaiser', ist nun als Werbefigur abgesägt worden - und hat flugs zum Mediziner umgeschult, ganz Herr-K.-like. Nun hat er beim ZDF angeheuert - als Bordarzt beim Traumschiff.
Schauspieler Nick Wilder, 17 Jahre lang der Mann hinter 'Herrn Kaiser', ist nun als Werbefigur abgesägt worden - und hat flugs zum Mediziner umgeschult, ganz Herr-K.-like. Nun hat er beim ZDF angeheuert - als Bordarzt beim Traumschiff.
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Mittwoch, 10. Februar 2010
Der Große Botul hat wieder zugeschlagen
mysterox, 14:13h
Schon vielen erging es so, nun muss auch Frankreichs Philosophen-Star Bernard-Henry Lévy, kurz BHL, dran glauben: Jean-Baptiste Botul hat ihn reingelegt. Ob und wenn ja wie er da wieder rauskommt? Er hätte mal vor her jemand fragen sollen...
Auch andere sind dem gewitzten Denker schon auf den Leim gegangen - und das ist fast schon zehn Jahre her. Man hätte es also wissen können.
Auch andere sind dem gewitzten Denker schon auf den Leim gegangen - und das ist fast schon zehn Jahre her. Man hätte es also wissen können.
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Dienstag, 9. Februar 2010
www.tokyosexdestruction.com
mysterox, 15:11h
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Die BZ amüsiert sich
mysterox, 12:35h
ohmänmysteroxgehtstundenlangaufeinenbandwettbewerbfotografiert-undnotiertwaspassiertsichtetdasumfangreichematerialamnächstentag-bearbeitetdiebilderlädtsiehochundschreibteinentext. derzulangist. alsowirdgekürztundzusammengeschoben. sosehrbisdienachrichtverlorengeht: nämlichwerdenwettbewerbgewonnenhat. sehrgeil. dieredaktionlachtübermysterox.
undmysterox(nimmsmithumor)lächeltzurück: jetztkennendiemichwenigstens...
p.s. geradekamdernächsteauftragrein ;-)
undmysterox(nimmsmithumor)lächeltzurück: jetztkennendiemichwenigstens...
p.s. geradekamdernächsteauftragrein ;-)
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Donnerstag, 4. Februar 2010
Layout verrissen
mysterox, 12:06h
So sieht es aus, wenn Anzeige und Browser sich Gute Nacht sagen:

Wie meinte die Kollegin? Schön, dass es auch anderen passiert.

Wie meinte die Kollegin? Schön, dass es auch anderen passiert.
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